Gutes versus schlechtes Training.

Was treibt dich an? Um deine Ziele zu erreichen, ist das "Warum" entscheidend.

Heute geht es um Zufälligkeit, Erschöpfung, Schweiß und Schmerzen.

 

Hört sich hart an?

 

Ich könnte auch sagen es geht darum, dir bewusst zu sein, was gutes Training ausmacht und was es von schlechtem Training unterscheidet. Mit „gut“ meine ich, dass du genau das erreichst, was du erreichen möchtest. Sei es abnehmen, einen straffen Bauch, weniger/keine Schmerzen oder starke Muskeln. „Schlecht“ bedeutet, dass du nicht das bekommst, was du wolltest.

 

Um das zu vermeiden, möchte ich dich vor 4 Aussagen warnen, die oft genannt werden, um zu erklären, was „gutes“ Training ausmacht.

 

 

 

Die folgenden Sätze beinhalten alles andere als ein erfolgreiches Trainingsprogramm:

 

1. Gutes Training kann zufällig ausgewählte Übungen enthalten.

2. Gutes Training bedeutet Erschöpfung.

3. Gutes Training besteht aus übermäßigem Schwitzen.

4. Gutes Training zeigt sich an Schmerzen und starkem Muskelkater.

 

Fehler 1: Gutes Training kann zufällig ausgewählte Übungen enthalten.

 

Das Ziel des Trainingsprozesses besteht darin, deine gewünschten körperlichen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Explosivität zu verbessern und/oder den Körper zu bekommen, den du dir wünscht. Um in irgendetwas besser zu werden oder etwas zu erreichen, ist wichtig, dass du einen progressiven Plan hast und die gleichen Übungen regelmäßig wiederholst.

 

Wenn du die Übungen bei jedem Training wechselst, tust du dir selbst keinen Gefallen. Im Gegenteil. Deine Fortschritte werden nach den ersten 3-6 Trainingswochen stagnieren.

 

Es gibt nur einen Grund, willkürlich zu trainieren: Um Spaß zu haben. Es ist in Ordnung, Spaß zu haben, wenn das der Grund ist, warum du trainierst. Ich bevorzuge beides – Ergebnisse jagen und gleichzeitig Spaß haben!

 

Ich möchte, dass du dir darüber im Klaren bist, dass du mit zufälligen Trainingseinheiten nicht beides erreichen wirst.

 

Fehler 2: Gutes Training bedeutet Erschöpfung.

 

Ja, das Training sollte intensiv und schwierig sein, um Fortschritte zu erzielen, aber es sollte dich niemals völlig fertigmachen, sodass du dich den ganzen Tag erschöpft und müde fühlst.

 

Erschöpfung ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass du oder dein Trainer das Training übertrieben haben. Nach dem Training solltest du dich positiv müde fühlen. Das bedeutet, wenn du richtig trainierst, hast du das gute Gefühl, etwas getan zu haben. Du spürst, dass du trainiert hast und gleichzeitig spürst du genug Energie, um deinen Tag fortzusetzen.

 

Das Problem in der Fitnessbranche ist häufig, dass Coaches ihre Schüler sehr oft mit Absicht erschöpfen und sie dann mit hohlen Phrasen wie „Kein Schmerz, kein Gewinn“ feiern und beglückwünschen.

 

Denke an eins: Ziel des Trainings und des ganzen Trainingsprozesses ist es, besser zu werden als beim letzten Training! Besser als in der letzten Woche, besser als im letzten Monat. Sich selbst oder jemand anderen bis zur völligen Erschöpfung zu verausgaben, bringt niemanden weiter. Das ist kein Spaß, es richtet nur Schaden an.

 

Fehler 3: Gutes Training besteht aus übermäßigem Schwitzen.

 

Bei körperlicher Aktivität erhöht unsere Körpertemperatur genauso wie warmes Wetter, erhöhte Raumtemperatur oder zu viele Kleidungsstücke. Das ist völlig normal. Glücklicherweise verfügt der menschliche Körper über einen großartigen Mechanismus, um die Körpertemperatur zu regulieren und uns zu schützen – das Schwitzen. Die Hauptfunktion des Schwitzens besteht darin, unseren Körper abzukühlen und die Körpertemperatur stabil zu halten. Jeder Mensch schwitzt unterschiedlich schnell und stark.

 

Grundsätzlich kann man sagen: Je höher die Intensität deiner körperlichen Aktivität, desto mehr wirst du schwitzen. Aber: Schwitzen ist KEIN Indikator für eine gute oder schlechte Trainingseinheit. Es ist lediglich die physiologische Reaktion deines Körpers auf bestimmte Bedingungen.

 

Wenn du beim Training schwitzen musst, ist das okay, aber du solltest niemals versuchen, es gezielt herbeizuführen, zum Beispiel indem du in extra warmer Umgebung oder mit wärmer Kleidung trainierst. Das Einzige, was du damit erreichst, sind bessere Bedingungen für eine Dehydrierung.

 

Fehler 4: Gutes Training zeigt sich an Schmerzen und starkem Muskelkater.

 

Muskelkater ist Teil des Trainingsprozesses, aber er ist KEIN Indikator für eine gute Trainingseinheit. Es kann es hin und wieder passieren, dass du Muskelkater hast, aber es bedeutet nicht viel. Wenn du zu starke Schmerzen hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass du zu früh zu viel getan hast.

 

Mache dir keine Sorgen, wenn du am nächsten Tag nichts spürst. Mit deinem Trainingsplan ist alles in Ordnung, solange du die Trainingsgrundsätze respektierst.

 

Nächste Woche, erkläre ich dir, wie ein Training, das Ergebnisse bringt, aussehen SOLL und was die Kennzeichen eines großartigen Trainingsplans sind.

 

Falls du Unterstützung und weitere Tipps bei der Umsetzung brauchst, ich bin gerne für dich da!


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